Karin Schubert ist neue Präsidentin der Fürther Soroptimistinnen

Karin Schubert ist die neue Präsidentin des Soroptimist-Clubs Fürth für die kommenden zwei Jahre. Die Moderatorin und Musical-Darstellerin tritt die Nachfolge von Juraprofessorin Angelika Emmerich-Fritsche an. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement setzen sich die Fürther Soroptimistinnen vor allem für Frauen und Mädchen in der Region ein. Ihr Ziel ist die Gleichstellung von Männern und Frauen in Familie, Beruf und Gesellschaft.

 

Die scheidende Präsidentin Prof. Dr. Angelika Emmerich-Fritsche stellte das Thema "Gewalt gegen Frauen" in den Mittelpunkt ihrer Amtszeit. Unter diesem Motto unterstützte der SI-Club Fürth in den letzten zwei Jahren das Frauenhaus Fürth und die FrauenBeratung Fürth gegen Gewalt. Zudem setzen sich die Fürther Soroptimistinnen für eine bessere medizinische und psychologische Betreuung von Frauen ein, die von Genitalverstümmelung betroffen sind. Zukünftig will sich der Club stärker gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel engagieren. "Ich bin stolz, dass wir bedeutende Projekte unterstützt und wichtige Impulse gesetzt haben. Gewalt gegen Frauen wird weiterhin ein zentrales Thema in unserem Club bleiben", resümiert Angelika Emmerich-Fritsche. Als ein besonderes Highlight ihrer Präsidentinnenschaft hebt sie den erstmalig verliehenen MINT-Award vor: ein Preis, den der Service-Club an Mädchen und junge Frauen vergibt, die in MINT-Fächern durch besonderes Engagement und Interesse herausstechen. Für die Idee und Umsetzung zeichnen die Soroptimistinnen Elisabeth Reichert, Ina Straub-Ebert und Christa Deuter-Klein verantwortlich.

Und welche Pläne hat Karin Schubert für ihre Amtszeit als Präsidentin? "Ich möchte, dass wir die soroptimistische Idee gemeinsam gestalten. Dass das Miteinander noch ein bisschen intensiver wird", sagt sie bei der feierlichen Amtsübergabe. Die Fernsehmoderatorin engagiert sich seit vielen Jahren für soziale Projekte, z. B. bei der Lebenshilfe oder der Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks. Nun möchte sie bei den Soroptimistinnen in Fürth so richtig durchstarten. „Es gibt noch so viel Unrecht auf dieser Welt, Gewalt und Grausamkeit, oft sogar direkt vor unserer Haustür. Da möchte ich meinen kleinen Teil dazu beitragen, Verantwortung übernehmen und ein größeres Bewusstsein für unsere Anliegen schaffen. Die wertvolle Arbeit von Soroptimist International ist noch viel zu wenig in den Köpfen der Menschen angekommen. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit jedem Projekt, das Frauen und Mädchen in der Gesellschaft stärkt, die Welt Schritt für Schritt ein bisschen besser machen.“

Die von ihrer Vorgängerin angestoßenen Vorhaben will Karin Schubert weiterführen, für neue Ideen ist sie offen. Etablierte Projekte, wie etwa die Benefiz-Veranstaltungen "Maiball" oder "Fest der Besten", der Benefizverkauf am Grafflmarkt, die Verleihung des SI-Kunstpreises und des MINT-Awards und das schon fast traditionelle Frauenfest "Global Women" bleiben feste Programmpunkte im SI-Jahr. Unterstützung erhält die neue Präsidentin, die seit 2014 Gründungsmitglied des SI-Clubs Fürth ist, von den Vizepräsidentinnen Dr. Gabriele Sonntag und Ina Straub-Ebert, den Schriftführerinnen Tanya Niedermayer und Dr. Elisabeth Stöckhert, der Schatzmeisterin Elisabeth Hümmer, der Programmdirektorin Andrea Henrici sowie weiteren 30 Clubmitgliedern.


Karin Schubert (Mitte) ist die dritte Präsidentin der Fürther Soroptimistinnen nach der Gründungspräsidentin Elisabeth Reichert (links) und der scheidenden Präsidentin Angelika Emmerich-Fritsche (rechts) (Foto: Ria Wellhöfer).



Top